Begleitetes Wohnen in Familien (BWF)

Das Begleitete Wohnen in Familien ist eine ambulante Betreuungs- und Wohnform für erwachsene Menschen mit Behinderung (Bewohner), die gerne in familärer Gemeinschaft (Gastfamilie) leben möchten.

Die Bewohner erfahren individuelle Unterstützung und Begleitung in ihrem Alltag durch kostante Bezugspersonen. Gastfamilien können Familien, Paare oder Einzelpersonen sein, die gerne einen Menschen mit Behinderung bei sich zu Hause aufnehmen und dessen individuellen Möglichkeiten unterstützen möchten.

Die Gastfamilien sowie die Bewohner werden ducrch eine Fachkraft des FED 2000 e.V. begleitet und unterstützt.

Diese Wohnform bietet eine Alternative zu stationären Wohnformen.

 

Das Leben in einer Familie oder einer ähnlichen gemeinschaft bedeutet "zuhause zu sein" und ist gelebte Inklusion.

 

Für welchen Personenkreis ist das BWF geeignet?

 

- Für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung und Unterstützungsbedarf, die gerne in einer familiären Gemeinschaft leben möchten und sich eine Alternative zu stationären Wohnformen wünschen.

- Für Personen, die sich vorstellen können, einen Menschen mit Behinderung langfristig in ihren Haushalt aufzunehmen, ihm ein Zuhause zu geben und ihn nach seinen individuellen Bedürfnissen zu unterstützen.

Gastfamilien können auch Anghörige ab den 2. Verwandschaftsgrad (z.B. Geschwister) sein.  Dies gilt auch für bereits in dieser Form betehende Wohnverhältnisse.

- Für Pflegefamilien, deren Pflegekind mit Behinderung volljährig wird.

 

Wie sieht unsere Begleitung und Unterstützung aus?

 

- sorgfälltige Vorbereitung der Umsetzung des BWF

- regelmäßige Hausbesuche

- Beratung im Hinblick auf das alltägliche Zusammenleben

- Begleitung in Krisen- und Konfliktsituationen

- Berwatung bei sozialhilferechtlichen und lebenspraktischen Fragestellungen

- Unterstützung bei Antragstellungen und Behördengängen

- Hilfestellung beid er Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung

- Kooperation mit Behörden, anderen Fachdiensten und Institutionen (z.B.

  WfbM) sowiegesetzlicher Vertretung

- Begleitung zu Facharztbesuchen

- Unterstützung bei der Freizeitgestaltung  und Einbinden in das Gemeinwesen

 

Vergütung und Unrlaubsanspruch der Gastfamilie

 

Die Gastfamilie erhält, neben der fachlichen Begleitung, für die Betreuung eine monatliche Pauschale. Bei regelmäßiger Beschäftigung oder Betreuung außerhalb der Familie, z.B. bei einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Tagesstätte etc., erfolgt eine Kürzung des Betreuungsgeldes um 20 %. Zusätzlich werden Kosten für due Unterkunft und Verpflegung vergütet.

 

Die Gastfamilie hat einen Urlaubsanspruch von 28 Tagen jährlich. Die Betreuungspauschale wird für diese Zeit weiter vergütet.

Der FED 2000 e.V. unterstützt bei der Suche nach einer Unterbringungsmöglichkeit für den Betreuten während dieser Urlaubszeiten. Dies kann in Form einer Reise mit dem FED 2000 e.V. oder einer Vermittlung in eine Urlaubsgastfamilie realisiert werden.

 

Kostenträger

 

Diese Maßnahme wird in der Regel über die Eingliederungshilfe des zuständigen Landkreises finanziert.

Das Einkommen und Vermögen der Gastfamilie bleibt dabei unangetastet.

 

 

Sie können sich diese Wohnform für sich vorstellen?

Haben wir Ihr Interesse daran geweckt, eine Gastfamilie zu werden?

Sie kennen einen Menschen mit Behinderung, für den diese Wohnform geeignet wäre?

Dann melden Sie sich bei uns!

 

 

Sigrid Deutschkämer (Dipl.-Sozialpädagogin BA)

E-Mail:         sigriddeutschkaemer@fed2000.ev-de

Telefon:       07461 - 900 752 - 13

 

oder

 

Melanie Keller (Dipl.Sozialpädagogin FH)

E-Mail:          melaniekeller@fed2000.ev-de

Tel.:              07461 - 900 752 - 13

 

 

 

 

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